


führt die atemberaubenden Abenteuer von James Bond (DANIEL CRAIG) aus „Casino Royale“ („Casino Royale“, 2006) fort.
Nachdem 007 von Vesper – der Frau, die er liebte – verraten wurde, kämpft er nun gegen den Drang an, seine jüngste Mission persönlich zu nehmen. Denn er ist fest entschlossen, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Als Bond und M (JUDI DENCH) Mr. White (JASPER CHRISTENSEN) verhören, erfahren sie, dass die Organisation, die Vesper erpresst hatte, weitaus komplexer und gefährlicher ist, als sie bisher angenommen haben.
Forensische Hinweise führen einen Verräter aus den Reihen von MI6 zu einem Bankkonto auf Haiti, wo Bond durch eine Verwechslung die Bekanntschaft von Camille (OLGA KURYLENKO) macht – einer wunderschönen, aber sehr resoluten Frau, die ihre ganz eigene Vendetta ausfechtet. Camille führt Bond direkt zu Dominic Greene (MATHIEU AMALRIC), einem skrupellosen Geschäftsmann und der treibenden Kraft in der mysteriösen Organistation.
Auf seiner Mission, die ihn nach Österreich, Italien und Südamerika führt, deckt Bond Greens gewaltige Verschwörung auf, der die totale Kontrolle über einen der wichtigsten natürlichen Rohstoffe der Erde erlangen will, Zu diesem Zweck schmiedet er eine bedrohliche Allianz mit dem im Exil lebenden General Medrano (JOAQUIN COSIO). Greene verspricht dem General, mit Hilfe seiner Partner innerhalb der Organisation und mit Hilfe mächtiger Verbindungsleute bei der CIA und in der britischen Regierung, das Regime von Medranos südamerikanischem Heimatland zu stürzen und dem General die Kontrolle über den Staat zu beschaffen – im Gegenzug für ein scheinbar unfruchtbares Stück Land.
In einem wahren Minenfeld aus Verrat, Mord und Täuschung schmiedet Bond im Kampf um die Wahrheit neue Allianzen mit alten Freunden. Und während er dem Mann, der für den Verrat von Vesper die Verantwortung trägt, immer näher kommt, muss 007 der CIA, den Terroristen und selbst M stets einen Schritt voraus sein, um Greenes finsteren Plan aufzudecken und seine Organisation zu stoppen.
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Er wird als einer der besten Bühnen-, TV- und Kinoschauspieler seiner Generation bezeichnet. Daniel Craig spielt erneut die Rolle des 007-Agenten James Bond des britischen Secret Service MI6 und kehrt damit zu der Figur zurück, nachdem er in „Casino Royale“ („Casino Royale“, 2006) – dem kommerziell bisher erfolgreichsten Film der 007-Serie – sein hoch gelobtes Debüt in dieser Rolle gegeben hatte.
Daniel Craig kam in Chester zur Welt und wuchs in Liverpool auf. Im Alter von 17 Jahren verließ er die Stadt, um in London ans National Youth Theater zu gehen. Er führte seine Ausbildung an der renommierten London Guildhall School of Music and Drama fort und schloss dort 1991 ab.
Craig gab sein Kinodebüt 1992 in dem südafrikanischen Boxerdrama „The Power of One“ („Im Glanz der Sonne“, 1992), fiel aber erst 1996 durch die viel beachtete TV-Miniserie „Our Friends in the North“ Kritikern und Casting Direktoren auf, in der er die Rolle des Geordie Peacock spielte.
1998 sah man ihn als George Dyer, den Arbeiter und Lebensgefährten des Malers Francis Bacon, in John Mayburys kraftvoller Filmbiografie „Love is the Devil“ („Love is the Devil – Studie für ein Porträt von Francis Bacon“, 1997). Im Jahr 2000 zählte er zu den Shooting Stars des Europäischen Films. Es folgte ein Part in dem Hollywood-Blockbuster „Lara Croft:Tomb Raider“ („Lara Croft:Tomb Raider“, 2001), in dem er den Freund der Heldin Lara Croft spielte, die schwarze Ensemble-Komödie „Hotel Splendide“ (1999) und „The Trench“ (1999), der von dem bekannten Autor William Boyd geschrieben und inszeniert wurde.
Im Jahr 2002 stand Craig in Sam Mendes’ Film „Road to Perditon“ („Road to Perdition“, 2002) vor der Kamera und bekam für seine Darstellung des Connor Rooney, dem Sohn des von Paul Newman verkörperten Gangsterbosses John Rooney, hervorragende Kritiken. Im darauf folgenden Jahr spielte er die Hauptrolle in „The Mother“ („Die Mutter – The Mother“, 2003), einem kraftvollen Drama von Roger Michell, in dem er einen jungen Mann darstellt, der eine Affäre mit einer 60jährigen Frau hat. Darauf folgte die Rolle des Ted Hughes an der Seite von Gwyneth Paltrow in „Sylvia“ („Sylvia“, 2003), einem Drama über das Leben der Dichter Ted Hughes und Sylvia Plath.
2004 übernahm Craig die Hauptrolle in „Enduring Love“ („Enduring Love“, 2004) unter der Regie von Roger Michell, der nach der Romanvorlage von Ian McEwan adaptiert wurde, sowie in „Layer Cake“ („Layer Cake“, 2004), Matthew Vaughns erfolgreichem Regiedebüt über die zeitgenössische kriminelle Drogenszene.
Seiner Rolle in John Mayburys Thriller „The Jacket“ („The Jacket“, 2005) neben Adrien Brody und Keira Knightley folgte die Hauptrolle in der TV-Adaption von Robert Harris' Roman-Bestseller „Archangel“ („Die rote Verschwörung“, 2005) und eine Hauptrolle in Steven Spielbergs Oscar®-nominiertem „Munich“ („München“, 2005). 2006 spielte Craig den Part des Perry Smith in „Infamous“ („Kaltes Blut – Auf den Spuren von Truman Capote“, 2006) neben Toby Jones, der Truman Capote darstellte, den Autor des Bestsellers „In Cold Blood“, der auf den wahren Morden basiert, die Smith und Dick Hickock begangen hatten.
Nach seinem Debüt als James Bond in „Casino Royale“ tat sich Craig mit Nicole Kidman zusammen, um die Hauptrolle in „The Golden Compass“ („Der goldene Kompass“, 2007) zu spielen, einem Film, der auf dem ersten Teil von Philip Pullmans Roman-Trilogie basiert. Danach folgte der von Baillie Walsh geschriebene und inszenierte „Flashbacks of a Fool“ (2008) sowie zuletzt „Defiance“ (2008) von Edward Zwick, die beide im Lauf des Jahres 2008 in die Kinos kommen sollen.
Neben seiner Arbeit fürs Kino und Fernsehen ist Daniel Craig auch ein sehr respektierter Bühnendarsteller. Unter anderem spielte er Hauptrollen in „Hurlyburly" mit der Peter Hall Company am Old Vic, „Angels in America“ am National Theatre. Im Jahr 2002 war er für den London Evening Standard Award als Best Actor für seine Darstellung in „A Number“ nominiert. Darin spielte er neben Michael Gambon drei Rollen.

Die gebürtige Ukrainnerin Olga Kurylenko zog im Alter von 16 Jahren nach Paris, um eine Laufbahn als Schauspielerin einzuschlagen. Nebenbei machte sie als höchst erfolgreiches Model in Paris, Mailand, New York und London Karriere.
Ihr Debüt in einem Spielfilm gab sie in in Diane Bertrands „L’Annulaire“ („Der Ringfinger“, 2005), in dem Kurylenko die Hauptrolle der Iris spielte. Danach folgte ein Part in „Paris, Je T’Aime“ („Paris, Je T’aime“, 2006), jenem ambitionierten Independentfilm, in dem etliche profilierte internationale Regisseure ihre ganz eigenen Kurzgeschichten über jeden Distrikt von Paris erzählen. Der Film wurde im Sommer 2006 in Cannes uraufgeführt.
Ebenfalls im Jahr 2006 spielte Olga Kurylenko die Rolle der Sofia in Eric Barbiers viel beachtetem Thriller „Le Serpent“ (2006), in dem sie mit den französischen Superstars Yvan Attal, Clovis Cornillac und Pierre Richard vor der Kamera stand.
Dieser Erfolg führte bald zu ihrer ersten englischsprachigen Hauptrolle in Xavier Gens' „Hitman“ („Hitman – Jeder stirbt alleine“, 2007). Der Actionthriller wurde von Luc Besson produziert, und Kurylenko spielte die Rolle der Nika Boronina neben Timothy Olyphant, Dougray Scott und Ulrich Thomsen.

Mathieu Amalric, einer von Frankreichs erfolgreichsten Leinwandstars, ist dem internationalen Kinopublikum wohl am besten durch seine Rolle als französischer Informant Louis in Steven Spielbergs „Munich“ bekannt. Kürzlich erst bekam er den französischen César® Award als Bester Schauspieler für seinen Part in der international hoch gelobten Komödie „Rois et Reine“ (2004) von Arnaud Desplechin. Davor hatte Amalric bereits den César® in der Sparte Vielversprechendster Schauspieler für seine Rolle in Desplechins „Comment je me suis disputé... (ma vie sexuelle)“ („Ich und meine Liebe“, 1996) gewonnen.
Amalric begann seine Laufbahn als Schauspieler im Jahr 1984, als er in Otar Losselianis „Les Favoris De La Lune“ („Die Günstlinge des Mondes“, 1984) auftrat. Danach arbeitete er als Regieassistent von Louis Malle an „Au Revoir Les Enfants“ („Auf Wiedersehen, Kinder“, 1987). Als Schauspieler hat er seitdem mit Regisseuren wie André Téchiné, Olivier Assayas, Jean-Claude Biette and den Larrieu-Brüdern gearbeitet. Zu seinen jüngerern Filmen zählen „Desplechins Un Conte de Noel“ (2008), Claude Millers „Un Secret“ („Ein Geheimnis“, 2007), Nicolas Klotz’ „La Question humaine“ (2007), Valeria Bruni Tedeschis „Actrices“ („Actrices - Oder der Traum aus der Nacht davor“, 2007) und Vincent Dieutres „Fragments Sur Le Grâce“ (2006). Darüber hinaus war er auch in Sofia Coppolas „Marie Antoinette“ („Marie Antoinette“, 2006) zu sehen. Amalric hat außerdem einige Filme selbst geschrieben und inszeniert, darunter „Le Stade de Wimbledon“ (2001) und zuletzt die Kurz-Dokumentation „Laissez-les grandir ici!“ (2007).
Amalric bekam zuletzt exzellente Kritiken für seine Darstellung des Jean-Dominique Bauby in dem Oscar®- nominierten Film „The Diving Bell and the Butterfly“ („Schmetterling und Taucherglocke“, 2007).

Seit sie am Old Vic in „Hamlet“ vor 50 Jahren die Rolle der Ophelia spielte, ist Judi Dench wegen ihrer herausragenden Darstellungsleistungen in klassischen ebenso wie in zeitgenössischen Rollen von den Kritikern weltweit gefeiert worden. Sie hat im Lauf ihrer Karriere, die sich auf der Bühne ebenso wie im Fernsehen und im Kino abspielt, über 25 Preise gewonnen – darunter allein 9 British Academy Awards. Für ihre Leistungen am Theater wurde ihr 1970 der OBE (Order of the British Empire) verliehen, und 1988 wurde sie zur DBE (Dame of the British Empire) ernannt. Zuletzt wurde sie als CH (Companion of Honour) ausgezeichnet.
In EIN QUANTUM TROST kehrt Judi Dench in ihrer Rolle als M zurück, James Bonds Boss und Chefin des Geheimdienstes MI6. Diesen Part hat sie bereits in fünf 007-Filmen gespielt: in „GoldenEye“ („GoldenEye“, 1995), „Tomorrow Never Dies“ („Der Morgen stirbt nie“, 1997), „The World Is Not Enough“ („Die Welt ist nicht genug“, 1999), „Die Another Day“ („Stirb an einem anderen Tag“, 2002) und zuletzt in „Casino Royale“.
Zu ihren anderen bemerkenswerten Filmen zählen „Tea With Mussolini“ („Tee mit Mussolini“, 1999) von Franco Zeffirelli, „Mrs Brown“ („Ihre Majestät Mrs Brown“, 1997), für den sie einen Gilden Globe, einen BAFTA Award® und eine Oscar®-Nominierung bekam, „Wetherby“ („Wetherby“, 1985), „A Room With A View“ („Zimmer mit Aussicht“, 1985), für den sie ebenfalls einen BAFTA Award® als Best Supporting Actress gewann, „84 Charing Cross Road“ („Zwischen den Zeilen“, 1987), „A Handful of Dust“ („Eine Handvoll Staub“, 1988), eine weitere, mit einem BAFTA® ausgezeichnete Performance als Best Supporting Actress und die beiden Kenneth-Branagh-Filme „Henry V“ („Heinrich V.“, 1989) und „Hamlet“ („Hamlet“, 1996).
Dench wurde für ihre Darstellung in der erfolgreichen romantischen Komödie „Shakespeare in Love“ („Shakespeare in Love“, 1998) mit einem Academy Award®, einem BAFTA Award® und der Ernennung als Best Supporting Actress von the National Society of Film Critics geehrt. Darüber hinaus bekam sie eine Golden Globe Award®- und eine Oscar®-Nominierung in der Sparte Best Supporting Actress für Lasse Hallströms „Chocolat“ („Chocolat – Ein kleiner Biss genügt“, 2000).
Einen weiteren BAFTA Award® gewann sie für ihre Rolle in dem TV-Film „The Last of the Blonde Bombshells“ („Die legendären blonden Bombshells“, 2000) für Working Title Television. Im Jahr 2001 drehte sie „Iris“ („Iris“, 2001) unter der Regie von Richard Eyre mit Jim Broadbent – auch dafür bekam sie eine Academy Award®-Nominierung – und „The Shipping News“ („Schiffsmeldungen“, 2001) unter der Regie von Lasse Hallström mit Kevin Spacey und Julianne Moore.
Darüber hinaus steht Judi Dench nach wie vor auf der Bühne. Unter anderem spielte sie zuletzt in David Hares „Amy's View“, für den sie nach ihrer Broadway-Performance mit einem Tony Award® ausgezeichnet wurde, in Peter Halls „The Royal Family“, David Hares „The Breath of Life“ am Theatre Royal Haymarket mit Dame Maggie Smith, „All's Well That Ends Well“ für die Royal Shakespeare Company in Stratford und danach am West End, „Hay Fever“ am Theatre Royal Haymarket sowie erst kürzlich in „The Merry Wives of Windsor“ am RSC in Stratford.
Zu den jüngsten Filmen von Judi Dench zählen „The Chronicles of Riddick“ („Riddick - Chroniken eines Kriegers“, 2004) von David Twohy, „Ladies in Lavender“ („Der Duft von Lavendel“, 2004) von Charles Dance, „Mrs Henderson Presents“ („Mrs Henderson präsentiert“, 2005) von Stephen Frears und mit Bob Hoskins sowie „Notes on a Scandal“ („Tagebuch eines Skandals“, 2006) mit Cate Blanchett unter der Regie von Richard Eyre. Für diesen Film bekam sie 2007 Nominierungen als Best Actress bei den Academy Awards®, den Golden Globes®, den SAG Awards® und den BAFTA Awards® und wurde in der Kategorie Best Actress bei den 2007 British Independent Film Awards ausgezeichnet. Zuletzt spielte sie in der von den Kritiker viel gepriesenen TV-Serie „Cranford“ die Rolle der Miss Matty Jenkins.

Der preisgekrönte Schauspieler Jeffrey Wright kehrt nach dem letzten James-Bond-Film „Casino Royale“ zurück und verkörpert erneut Bonds CIA-Verbündeten Felix Leiter.
In der eindrucksvollen Filmografie von Wright finden sich Filme wie „The Manchurian Candidate“ („Der Manchurian Kandidat“, 2004) von Jonathan Demme, „Broken Flowers“ („Broken Flowers“, 2005) von Jim Jarmusch, „Syriana“ („Syriana“, 2005) von Stephen Gaghan, „The Invasion“ („Invasion“, 2007) von Oliver Hirschbiegel, „Ride With the Devil“ („Ride with the Devil - Die Teufelsreiter“, 1999) von Ang Lee, „Basquiat“ („Basquiat“, 1996) und zuletzt „Blackout“ (2007), den Wright auch produziert hat.
Wright hat schon etliche Preise gewonnen, darunter den in der Sparte Actor of the Year vom American Film Institute® für seine Performance als Martin Luther King in dem HBO-Film „Boycott“ (2001). Eine Tony Award®-Nominierung und einen Obie Award® bekam er für seine Bühnenrolle in dem hoch gelobten Stück „Top Dog, Underdog“. 1994 wurde er mit einem Tony Award® für „Angels in America“ ausgezeichnet, und neun Jahre später, im Jahr 2003, gewann er einen Emmy® und einen Golden Globe® für seine Nebenrolle in der gleichnamigen HBO-Miniserie, die auf dem Stück basiert.
Nach EIN QUANTUM TROST wird Jeffrey Wright für Sony Pictures Entertainment in Cadillac Records (2008) den legendären Blues-Gitarristen Muddy Waters verkörpern.

Die Newcomerin Gemma Arterton gab ihr Leinwand-Debüt mit einer Hauptrolle in „St. Trinians“ („Die Girls von St. Trinian“, 2007) unter der Regie von Oliver Parker und Barnaby Thompson. Arterton spielt Kelly, die Anführerin, in der modernen Version der ursprünglichen St. Trinian-Films „The Belles of Saint Trinians“ („Die Schönen von Saint Trinians“, 1954). An ihrer Seite spielen unter anderem Rupert Everett, Russell Brand und Colin Firth.
Bevor sie zur Besetzung von EIN QUANTUM TROST stieß, hat Gemma Arterton die Dreharbeiten von „Three And Out“ (2008) unter der Regie von Jonathon Girshfield beendet. Arterton spielt neben Imelda Staunton und Mackenzie Crook in dieser Komödie die Rolle der Frankie. Darüber hinaus hat sie im letzten Jahr den Thriller „Rocknrolla“ (2008) von Guy Ritchie mit Gerard Butler, Thandie Newton und Mark Strong abgedreht.
Fürs Fernsehen spielte sie zuletzt in Stephen Poliakoffs „Capturing Mary“ (2007) für die BBC. Außedem hat sie kürzlich erst die Arbeit an der Miniserie „Lost In Austen“ (2003) für ITV unter der Regie von Dan Zeff beendet. In diesem Film spielt sie den Part der Elizabeth Bennett neben Jemima Rooper, Alex Kingston und Tom Riley.
Auf der Bühne trat Gemma Arterton im vergangenen Jahr als Rosaline in „Love's Labour's Lost“ von Dominic Dromgoole am Shakespeare's Globe Theatre auf.

Der gebürtige Schweizer Anatole Taubman ist der Sohn eines Deutschen und einer Österreicherin russisch-polnisch-slowakischer Herkunft. Der mehrsprachig aufgewachsene Taubman studierte Schauspiel in New York City an der renommierten Circle In The Square-Schauspielschule. Dies führte im Anschluss zu Engagements in den Off-Broadway-Stücken „The Rehearsal“ und „It’s only a Play“.
Nach seiner Ausbildung schlug Taubman eine kurze, aber erfolgreiche Karriere als Model ein, bevor er 1997 nach Deutschland zog und seine erste Hauptrolle in dem TV-Film „Doppelter Einsatz: Evas Tod“ (1999) bekam.
Seitdem arbeitet Anatole Taubman auf internationaler Basis und hat Filme wie Mein Name ist Bach (2003), für den er in der Sparte Bester Nebendarsteller eine Nominierung für den Schweizer Filmpreis bekam, den Schweizer Mysterythriller Marmorera (Marmorera – Der Fluch der Nixe, 2007), Luther (Luther, 2003), Hal Hartleys Fay Grim (2006) und die TV-Miniserie „Band of Brothers“ („Band of Brothers – Wir waren wie Brüder“, 2001), in der er den Part des Otto Herzfeld spielte, abgedreht. Außerdem stand er in Hauptrollen für bekannte britische TV-Serien vor der Kamera, unter anderem in „P.O.W.“, „Foyle’s War“, „Spooks“ und „Waking the Dead“. Auch in Taken (96 Hours, 2008) mit Liam Neeson und Secret Défense (2008) von Philippe Haim verkörperte er zentrale Rollen. Zu seinen jüngeren TV-Arbeiten zählt sein Part in der mit Spannung erwarteten zweiten Staffel der Serie „The Tudors“, in der er den gefürchteten französischen Scharfrichter Jean Rambeaud spielt.
Im Jahr 2007 wurde Taubman als Bester Schauspieler mit dem Prix Walo ausgezeichnet, dem ältesten Filmpreis der Schweiz.


Der für den BAFTA® und den Golden Globe® nominierte Regisseur Marc Forster gab sein Debüt im Jahr 2000 mit dem psychologischen Horrorfilm „Everything Put Together“ (2000), für den er auch als Co-Autor verantwortlich zeichnete. Die Premiere des Films fand beim Sundance Film Festival statt, und danach inszenierte Forster eine Reihe von der Kritik hoch gelobter Kassenerfolge, zuletzt „The Kite Runner“ („Drachenläufer“, 2007), der auf dem Bestseller von Khaled Hosseini basiert.
Forster kam in Deutschland zur Welt, wuchs aber in der Schweiz auf, wo er das berühmte Institut Montana Zugerberg besuchte. Schon früh zeigte er Ambitionen als Filmemacher, und im Jahr 1990 zog er nach Amerika, um an der New York University Film zu studieren. Ein Schritt, den Forster so kommentiert: „Wenn du aufwächst wie ich und du dann entscheidest, Filme zu machen, wird dir jeder sagen: Unmöglich! Aber hier bin ich – und ich lebe meinen Traum.“
Bis heute zählt das Drama „Monster’s Ball“ („Monster’s Ball“, 2001), das mit zwei Oscar®-Nominierungen und dem Oscar® für Halle Berry in der Sparte Best Actress ausgezeichnet wurde, „Finding Neverland“ („Wenn Träume fliegen lernen“, 2004), ein Film, der auf der halb autobiografischen Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Schriftsteller J.M. Barrie und der allein erziehenden Mutter aus dem Haus nebenan, die dort mit ihren vier Jungs lebt, zu seiner eindrucksvollen Filmografie. „Finding Neverland“ mit Johnny Depp und Kate Winslet in den Hauptrollen wurde sieben Mal für den Academy Award®, fünf Mal für den Golden Globe® und 11 Mal für den BAFTA Award® nominiert, darunter jeweils auch in der Kategorie Best Picture. Forster wurde darüber hinaus als Best Director von seinen Kollegen von der Directors Guild Of America nominiert.
Im Jahr 2005 inszeniert Forster den Psychothriller „Stay“ („Stay“, 2005) mit Ewan McGregor und Naomi Watts und saß im darauf folgenden Jahr auf dem Regiestuhl der erfolgreichen Komödie „Stranger Than Fiction“ („Schräger als Fiktion“, 2006) mit Will Ferrell, Maggie Gyllenhaal, Dustin Hoffman, Emma Thompson und Queen Latifah.

Neal Purvis & Robert Wade feierten ihren ersten Erfolg im Jahr 1991 mit dem Drehbuch zu dem kontroversen Drama „Let Him Have It“ („Gib’s ihm Chris“, 1991), das auf der wahren Geschichte über den Mord an einem Polizisten basiert. Der von der Kritik hoch gelobte FIlm wurde von Peter Medak inszeniert, vor dem britischen Parlament aufgeführt und spielte eine tragende Rolle in der posthumen Begnadigung von Derek Bentley.
Seither haben die beiden Drehbücher für etliche Genres geschrieben, unter anderem für Filme wie „The Wasp Factory“, eine Adaption von Iain Banks' Roman, die von Regisseur Stephen Daldry realisiert werden soll, „Plunkett & Macleane“ („Plunkett & Macleane“, 1999) von Jake Scott und „Grid Iron“ für Working Title.
Zwischen der Arbeit an den Drehbüchern der James-Bond-Filme „The World Is Not Enough“ („Die Welt ist nicht genug“, 1999) und „Die Another Day“ („Stirb an einem anderen Tag“, 2002) schrieben sie „Johnny English“ („Johnny English“, 2003) mit Rowan Atkinson und John Malkovich in den Hauptrollen. Darüber hinaus waren sie als Autoren und Co-Produzenten an „Return to Sender“ („Return to Sender“, 2004) für den Regisseur Bille August und in gleicher Funktion an „Stoned“ („Stoned„“, 2005) von Stephen Woolley beteiligt.
Zuletzt haben sie zusammen mit Paul Haggis das Drehbuch für „Casino Royale“ („Casino Royale“, 2006) verfasst.

Paul Haggis ist der preisgekrönte Filmemacher, der im Jahr 2006 als erster Autor zweier hintereinander mit dem Oscar® für den Besten Film ausgezeichneten Filmen in die Geschichte der Academy Awards® einging: „Million Dollar Baby“ („Million Dollar Baby“, 2004) wurde von Clint Eastwood inszeniert, „Crash“ („L.A. Crash“, 2005) von ihm selbst. Für „Crash“ gewann er einen Academy Award© in der Sparte Best Picture und einen für das Best Original Screenplay. Der Film wurde vier weitere Male nominiert, unter anderem auch für Haggis’ Regieleistung. Außerdem bekam „Crash“ zahlreiche weitere Preise nach seiner Veröffentlichung, darunter von den IFP Spirit Awards©, der Screen Actors Guild© und bei den BAFTA Awards®.
Im Jahr 2006 schrieb Haggis die Drehbücher für die beiden Clint-Eastwood-Produktionen „Flags of our Fathers“ („Flags of our Fathers“, 2006) und „Letters from Iwo Jima“ („Letters from Iwo Jima“, 2006), für letzteren wurde er ein drittes Mal für einen Oscar© nominiert. Danach war er maßgeblich am Skript von „Casino Royale“ beteiligt, das international für viel Aufsehen sorgte, weil es die James-Bond-Serie quasi neu erfand.
Der bisher letzte Film von Paul Haggis, „In the Valley of Elah“ („Im Tal von Elah“, 2007), den er im Auftrag von Warner Independent Pictures, Nala Films, Samuels Media und Summit Entertainment schrieb, produzierte und inszenierte, kam im September 2007 in die Kinos. Der Film mit Tommy Lee Jones, Charlize Theron und Susan Sarandon in den Hauptrollen ist ein Suspense-Drama um einen Vater, der nach seinem vermissten Sohn sucht, nachdem dieser aus dem Irak heimgekehrt und in der Heimat spurlos verschwunden ist.
Haggis kam im kanadischen London, Ontario, zur Welt und zog mit Anfang zwanzig nach Kalifornien. Über zwei Jahrzehnte war er als Autor, Regisseur und Produzent an TV-Serien wie „thirtysomething“ und „The Tracey Ullman Show“ beteiligt. Außerdem entwickelte er als junger Autor etliche Sitcoms von Norman Lear. Darüber hinaus schuf er die viel beachtete, aber sehr kurzlebige CBS-Serie „EZ Streets“, die von der New York Times als eine der einflussreichsten Serien aller Zeiten bezeichnet wurde. Die Zeitung schrieb, dass ohne sie „es ,Die Sopranos‘ nie gegeben hätte.“
Haggis kümmert sich außerdem um private und soziale Angelegenheiten. Er ist MItbegründer der Organisation Artists for Peace and Justice sowie geschäftsführendes Mitglied unter anderem von EMA (The Environmental Media Association) und von Office Of The Americas.
Paul Haggis ist verheiratet, Vater von vier Kindern und teilt seine Zeit auf zwischen seinen Wohnsitzen in Los Angeles und New York.

Als James Bond nach einer Pause von sechs Jahren wieder auf die Leinwand zurückkehrte, hatte Michael G. Wilson zusammen mit seiner Halbschwester Barbara Broccoli den immens erfolgreichen „GoldenEye“ („GoldenEye“, 1995) produziert. Diesem Hit folgten die 007-Blockbuster „Tomorrow Never Dies“ („Der Morgen stirbt nie“, 1997), „The World Is Not Enough“ („Die Welt ist nicht genug“, 1999), „Die Another Day“ („Stirb an einem anderen Tag“, 2002) sowie „Casino Royale“. Auch für das aktuelle 22. Bond-Abenteuer mit Daniel Craig, Olga Kurylenko und Mathieu Amalric zeichnen sie als Produzenten verantwortlich.
Wilson kam im Jahr 1972 zur Rechtsabteilung von EON Productions und wurde bei der Produktion von „The Spy Who Loved Me“ („Der Spion, der mich liebte“, 1977) Assistent des Produzenten. Als Ausführender Produzent war er bereits an der Herstellung von „Moonraker“ („Moonraker“, 1979) beteiligt, und in dieser Funktion verantwortete er auch die folgenden beiden Bond-Filme. Seine kreativen Fähigkeiten haben „For Your Eyes Only“ („In tödlicher Mission“, 1981), „Octopussy“ („Octopussy“, 1983), „A View To A Kill“ („Im Angesicht des Todes“, 1985), „The Living Daylights“ („Der Hauch des Todes“, 1987) und „Licence To Kill“ („Lizenz zum Töten“, 1989) geprägt, bei denen er auch als Co-Autor an den Drehbüchern gearbeitet hat. Zusammen mit seinem Stiefvater, dem verstorbenen Albert R. Broccoli, wurde er Produzent von „A View To A Kill“ und danach von „The Living Daylights“ und „Licence To Kill“. Derzeit ist er Managing Director von EON Productions Ltd.
Michael Wilson machte seinen College-Abschluss als Elektroingenieur, studierte Jura an der Stanford University, arbeitete für die US-Regierung und wurde später Partner in einer renommierten Kanzlei in Washington, D.C., die auf internationales Recht spezialisiert ist.
Wilsons zweites großes Interesse gilt der Fotografie – er ist als führender Experte der Fotografie des 19. Jahrhunderts bekannt. Er ist Mitglied des Advisory Council of the National Museum of Photography, Film and Television, einer Zweigstelle des NMSI, und gründete im Jahr 1998 das Wilson Centre, in dem Studien und Recherchen zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie im Mittelpunkt stehen.
Im Jahr 2003 produzierten Michael und Barbara zusammen mit Dana Broccoli die preisgekrönte Bühnenversion von „Chitty Chitty Bang Bang“, die von der Kritik in London und später in New York bejubelt wurde.
Michael G. Wilson wurde 2008 in Her Majesty the Queen's New Year Honours List mit dem Orden OBE (Order of the British Empire) geehrt.

Die Absolventin der Loyola University, Los Angeles, machte ihren Abschluss in den Fächern Kinofilm- und TV-Kommunikation. Seitdem hat Barbara Broccoli jahrelang in den Produktions- und Casting-Abteilungen von EON Productions gearbeitet. Zusammen mit ihrem Halbbruder Michael G. Wilson zeichnet sie für die Produktion des 22. 007-Abenteuers mit Daniel Craig und Olga Kurylenko in den Hauptrollen verantwortlich.
Ihre Laufbahn begann sie als Regieassistentin bei „Octopussy“ und „A View To A Kill“. Danach arbeitete sich Barbara die Karriereleiter hinauf und wurde Associate Producer von „The Living Daylights“ und „Licence To Kill“. Sie und Michael waren schließlich die Produzenten von „GoldenEye“, „Tomorrow Never Dies“, „The Worls Is Not Enough“, „Die Another Day“ und „Casino Royale“.
Mit ihrer eigenen unabhängigen Produktionsfirma Astoria Productions produzierte Barbara „Crime of the Century“ (1996) für HBO mit Stephen Rea und Isabella Rossellini unter der Regie von Mark Rydell nach einem Drehbuch von William Nicholson, das wiederum auf einem Buch von Ludovic Kennedy basiert. Der TV-Film über die Entführung des Lindbergh-Babys war für vier Golden Globe Awards® nominiert – für Best Film, Best Actor, Best Actress und Best Supporting Actor – in der Kategorie Motion Pictures or Mini-Series made for Television.
Darüber hinaus ist Barbara Broccoli Vorsitzende von First Light, der Initiative des UK Film Council für junge Nachwuchskräfte.
Im Jahr 2003 produzierten Barbara und Michael zusammen mit Dana Broccoli die preisgekrönte Bühnenversion von „Chitty Chitty Bang Bang“, die von der Kritik in London und später in New York bejubelt wurde.
Barbara Broccoli wurde 2008 in Her Majesty the Queen's New Year Honours List mit dem Orden OBE (Order of the British Empire) geehrt.

Seit er vor fast 30 Jahren als Stuntman seine Laufbahn in der Filmindustrie begann, hat sich Dan Bradley zielstrebig nach oben gearbeitet und gilt als einer der respektiertesten und gefragtesten Stuntregisseure seiner Generation. Neben seinem Durchbruch mit „Independence Day“ („Independence Day“, 1996) hat er über 140 Filme mit Aufsehen erregenden Stunts versorgt und im Jahr 2005 als Second-Unit-Regisseur den renommierten World Stunt Award für seine Arbeit an „The Bourne Supremacy“ („Die Bourne Verschwörung“, 2004) gewonnen.
Bradley wird gern mit dem Satz zitiert: „Ich glaube, es gibt keine Idee für einen Stunt, die unmöglich zu realisieren ist“, und diese Einstellung spiegelt sich auf der Leinwand wider: Die von ihm inszenierten Pferderennen-Szenen bei „Seabiscuit“ („Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg“, 2003) gelten als die besten Pferderennen-Szenen, die jemals filmisch festgehalten wurden. Zu der eindrucksvollen Liste von Filmen, die er als Second-Unit-Regisseur geprägt hat, zählen „Three Kings“ („Three Kings – Es ist schön König zu sein“, 1999), „The Bourne Supremacy“, „The Bourne Ultimatum“ („Das Bourne Ultimatum“, 2007) „Spider-Man 2“ („Spider-Man 2“, 2004), „Spider-Man 3“ („Spider-Man 3“, 2007) „Superman Returns“ („Superman Returns“, 2006) und aktuell Steven Spielbergs „Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull“ („Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“, 2008), der im Mai 2008 in die Kinos kam.